The Return of the Sun

The Return of the Sun

Nach zahlreichen Umbesetzungen in den letzten Jahren, hat sich seit  2013 eine stabile Besetzung herauskristallisiert.

 

Bärbel Sonnenfroh

Bärbel ist das jüngste Bandmitglied und ist seit 2012 die Frontfrau.

 

 

 

 

 

 

Rudi Herrmann

Seit seinem 15. Lebensjahr spielt Rudi Schlagzeug und hatte schon Banderfahrung, als die Redcoats in Hettenleidelheim gegründet wurden. Punished Sun, danach bis 1982 nur "SUN" benannt, 8 Atü, No Sports, No Sports sowie andere diverse Projekte waren seine musikalischen Stationen bis sich SUN 2005 wieder formierte.

 

 

 

 

 

 

Gunter Hübner

Im Alter von etwa 13 Jahren war ich in einer Clique von 5 Jungs, mit denen wir uns immer zum Fußball-Kicken trafen. Eines Tages, an dem wir wg. Regen nicht kicken konnten, saßen wir in meinem Zimmer herum und langweilten uns. Einer der Jungs erzählte, er habe von seiner Mutter ein paar Gitarrengriffe gelernt. Da rief einer, der sich sonst eigentlich nur durch seine große Klappe hervortat, „Wir gründen eine Rock-Band“. Er zeigte reihum auf die Versammelten und meinte: „Du spielst Gitarre, du spielst Bass, du spielst Orgel, du spielst Schlagzeug - und ich bin der Manager“. Derjenige, der Schlagzeug spielen sollte, war ich. In der darauf folgenden Zeit bearbeitete ich meine Mutter (ich war Einzelkind und Halbwaise, mein Vater starb, als ich 7 war), ob ich denn nicht ein Schlagzeug bekommen könnte. Beim Otto-Versand gab es ein Drum-Set schon für 600DM. Meine Mutter meinte, ich bekäme ein Schlagzeug, aber nur dann, wenn ich noch ein „richtiges“ Instrument lernen würde. Ich entschied mich praktischerweise für die Gitarre. Einige Zeit davor, mit 11 Jahren hatte ich mich für zwei Jahre lang an der Geige versucht, bis der Geigenlehrer - er war nicht mehr der Jüngste - vermutlich aus Verzweiflung über mein Spiel den Bogen für immer weglegte und ganz plötzlich verstarb. Meine Mutter kaufte eine Schülergitarre, die ich heute noch besitze, und nach einem halben Jahr Gitarrenunterricht im Grünstadter Verein der „Harmonikafreunde“, bei dem es immer nur „dumm-tsching-tsching, dumm-tsching-tsching“ klang, bekam ich von meiner immer worthaltenden Mutter ein Drumset. Ich konnte ihr klarmachen, dass ich durch das Raushören von Songs aus dem Radio schon viel weiter als die Gitarrengruppe im Harmonikaverein war und dürfte den öden Unterricht dort sein lassen. Tatsächlich hatte sich aus der alten Clique mit einer Zwischenperiode aus Topfdeckeln, einem alten Tambourin und Märklin-Becken eine Band formte. Nachdem mein Drumset da war, kauften wir gebraucht einen Echolette B40 Bass-Verstärker. Dazu gab es eine mit weißem Plastik bezogene Höfner, ein Mikrofon, und für weitere 72,-DM erwarben wir einen Höfner Beatles-Bass. Bass, Gitarre und auch das Mikro liefen alle über den B40, der 4 Eingänge hatte. Zu viert, der Organist hatte gepasst und in der Zwischenzeit hatten wir jemanden, der meinte, singen zu können, absolvierten wir mehrere Auftritte mit Lords-, Beatles-, Stones- und Who-Titeln. Der erste Auftritt -zur großen „Freude“ unserer Nachbarn - im Keller des Hauses, das ich mit meiner Mutter bewohnte, und der erste öffentliche, als ich 15 war, im Kolpingheim. Mein Schlagzeug transportierte ich mit einem Karren zu Fuß zum Gig. Der „Manager“ spielte keinerlei Rolle. Irgendwann hatte der Gitarrist keine Lust mehr, und es konnte kein Ersatz gefunden werden. Die Lösung war, dass der Sänger, der kein Instrument beherrschte, meinte, das bisschen Trommeln übernehmen zu können und ich stattdessen Gitarre spielen sollte. Das war gut so, denn bis heute bin ich bei der Gitarre geblieben. Nach einiger Zeit mit mehr oder wenigen erfolgreichen Bands stieß ich 1977 zur SUN dazu, deren spezieller Sound und deren außergewöhnliche menschliche Atmosphäre mich bis heute nicht losgelassen haben.

 

Reinhard "Steffen" Stephan

1950 in Lambsheim geboren, 1968 unter dem Namen "Steffen", so nannten mich die Mitschüler, mit einer Philicorda Orgel  unterm Arm bei den Redcoats in Hettenleidelheim eingestiegen. Im Juni 1969 Gründungsmitglied der Rockband Punished SUN, danach folgten die Bands 8 Atü und Rock & Riesling.

Nach einer privaten klassischen Klavierausbildung, kaufte ich mir dann irgendwann eine Hammond M3, Fender Rhodes, ARP Synthi, eine BX 3 von Korg und verkaufte alles wieder, nachdem sich 8 Atü auflöste und ich bei Rock & Riesling aufhörte.

Nach der Reunion von SUN 2005 holte ich mir wieder diverse Keyboards und Module von Hammond, Roland und Korg und Kurzweil.

Meine Vorbilder an den Keys waren Stevie Winwood, Brian Auger, Jon Lord, Eddie Hardin, Toni Wright, Dave Greenslade und natürlich Keith Emerson.

Bands wie The Doors, Deep Purple, Led Zeppelin, Pink Floyd, Jethro Tull und Colosseum, um nur einige zu nennen, beeinflussten meinen musikalischen Werdegang bei SUN.

... Don`t let the SUN go down on me ...

 

Hajo Zitzkowski

Er fing seine musikalische "Karriere" schon recht früh an. Auf der Violine. Das war's aber definitiv nicht! Auch ein Ausflug zur Gitarre hin erbrachte nicht den ultimativen Kick. Und das nicht weil, wie man allgemein sagt, Bassisten mit den sechs Saiten schlicht überfordert sind.

Vorsichtige Gehversuche in der obligatorischen Schulband ließen dann auch die Überzeugung reifen. "Wir spielen Bass!" Viele Sessions in den 60ern, mit viel Blues und Blues-Rock, ließen seinen Stil reifen. Seitdem hat er zahlreichen Gruppen seinen Stempel aufgedrückt, hat mitgemischt, als der Ried-Blues entstand (macht auch heute noch Spaß: Mer speele de Bluus...), die harte Schule der Tanzmusik gab ihm Stehvermögen und in diversen Rockformationen hat er gelernt sich durchzusetzen, ohne den rhythmischen Zusammenhalt der Gruppe zu vernachlässigen.

 

Peter Groth

Eigentlich ist ja Miles Davis an allem schuld.